Vernetzung entlang der Value Chain:

FENSTERBAUER AUF DEM WEG ZU INDUSTRIE 4.0

Veröffentlicht am 27. April 2021

Kein Zweifel, die Digitalisierung ist in der deutschen Fensterbranche angekommen. Man sieht zwar immer noch Betriebe, in denen zu viele Fertigungsschritte händisch gesteuert werden, in denen Papiere und Laufmappen die Bauteile durch die Produktion steuern. Aber diese Unternehmen, in denen die Software meist ein einsames Dasein als Insellösung führt, werden immer weniger. Und das ist auch gut so, denn wer so weitermacht, wird bald vom Markt verschwunden sein.

Stark durch Digitalisierung
Wenn sich immer mehr Fensterbauunternehmen für automatisierte vernetzte Produktionslösungen entscheiden, ist dies meist eine Reaktion auf den rapiden Preisverfall auf dem europäischen Markt bei gleichzeitigem Mangel an Fachkräften. Wer erfolgreich bleiben will, der digitalisiert konsequent und eliminiert damit nicht wertschöpfende Arbeit – wie z.B. das permanente Suchen nach aktuell benötigten Elementen, das sich oft bis auf die Baustelle fortsetzt. Die aktuelle Corona-Pandemie beschleunigt diese Entwicklung: Wenn die Administration verstärkt aus dem Home Office arbeitet wird klar, dass digitale unternehmensweite Kommunikation unabdingbar ist. Intelligente Digitalisierung sorgt für maximale Effizienz und schnellere Durchlaufzeiten mit den daraus resultierenden Marktvorteilen.

Arbeitsplatz mit A+W Cantor CIM: Monitore und Scanner ersetzen Produktionspapiere und Laufmappen.
Arbeitsplatz mit A+W Cantor CIM: Monitore und Scanner ersetzen Produktionspapiere und Laufmappen.

Sämtliche Unternehmensbereiche vernetzen
Neben einem modernen Maschinenpark benötigen derart innovative Unternehmen vor allem eine durchgängige Softwarelösung, im besten Fall entlang der gesamten Wertschöpfungskette, die sämtliche Unternehmensbereiche einschließt und auch heterogene Maschinenparks mittels intelligenter Schnittstellen vernetzt. Integrierte Softwaresysteme wie z.B. A+W Cantor können sämtliche Prozesse durchgängig – von der Auftragserfassung im Webshop über die Produktion bis hin zur Service-/Montageplanung – abbilden. Dies geschieht auf Basis einer zentralen Datenbank, ohne doppelte Stammdaten oder erneute Erfassung
.

Monitore statt Papier
In derartig gut organisierten Unternehmen findet man außer Barcodeetiketten so gut wie kein Papier mehr in der Fertigung. CIM-Monitore liefern alle benötigten Daten an jeden Arbeitsplatz– stets aktuell verfügbar, ohne das mühevolle Suchen nach Papieren oder verloren gegangenen Skizzen. Produktions-Cockpits können individuell gestaltet werden: Auf einen Blick ist ersichtlich, ob ein Element im Zuschnitt, beim Verglasen oder bereits im Versand ist oder z.B. welche Arbeitsplätze besetzt sind oder wo es eine Störung gibt.

Anlagen intelligent steuern
Barcodes geben Auskunft über den genauen Lagerort der Materialien sowie des wichtigen Beipacks und der fertigen Elemente. Software-gesteuerte Puffersysteme, Shuttles und Transportstrecken sorgen dafür, dass die Bauteile in den verschiedenen Fertigungsabschnitten den richtigen Weg durch die Produktion finden und zur Hochzeit und Verglasung intelligent zusammengeführt werden. Die dazu nötigen Konzepte und Schnittstellen stellt A+W Cantor in enger Zusammenarbeit mit den Maschinen- und Anlagenbauern zur Verfügung.

Software-gesteuerte Puffersysteme, Shuttles und Transportstrecken steuern die Bauteile und Elemente durch die Produktion.

Software-gesteuerte Puffersysteme, Shuttles und Transportstrecken steuern die Bauteile und Elemente durch die Produktion.

Die Partner einbeziehen
Aber die Value Chain beginnt und endet ja nicht im eigenen Fensterbauunternehmen. So sorgt intelligente Zusammenarbeit etwa mit dem Glaslieferanten für clevere Logistik bei der Verglasung. Digitale Bestellungen werden bei optimaler Konfiguration direkt ins ERP-System des Isolierglas-Herstellers geschickt, so dass der den Auftrag in kürzester Zeit optimal in seine Produktion integrieren kann: Die Scheiben werden exakt dann, wenn sie gebraucht werden, in der gewünschten Reihenfolge an den Fensterbauer geliefert, dem Endkunden können kürzere Lieferzeiten angeboten werden.

Den Auftrag hat der Handelspartner unseres Fensterbauers über die Händler-Software A+W Cantor Reseller oder den Webshop A+W iQuote direkt in die A+W Cantor-Software des Produzenten geschickt: Die Händler sind optimal in die Supply Chain eingebunden. Da Zulieferer wie Rolladen- oder Sonnenschutz-Hersteller ebenfalls integriert sind, kann der Händler das Produkt bequem z.B. über den Webshop A+W iQuote konfigurieren und die notwendigen Bestellungen auslösen.



    Neuer Call-to-Action

    Die letzten Beiträge